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UPDATE – Wird Ihr CSR der manuellen Vollständigkeitsprüfung der ECHA standhalten?

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UPDATE - Wird Ihr CSR der manuellen Vollständigkeitsprüfung der ECHA standhalten?

Lange Zeit war der Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report, CSR) kein integraler Bestandteil der Vollständigkeitsprüfungen der ECHA-Dossiers bei der Einreichung eines Leads oder einer Mitgliederregistrierung. Dies wird sich nun ändern! Ab dem 1. März 2021 wird die ECHA damit beginnen, manuelle Vollständigkeitsprüfungen von CSRs durchzuführen, die als Teil einer neuen Registrierung oder einer Aktualisierung eines bestehenden Dossiers eingereicht werden. Wird Ihr CSR die Prüfung bestehen? Unsere Erfahrung lehrt uns leider, dass die Antwort oft nein lautet…

Warum manuelle Vollständigkeitsprüfungen?

Bereits seit 2016 beinhalten die Vollständigkeitsprüfungen eine manuelle Überprüfung bestimmter Elemente des Registrierungsdossiers, die nicht automatisch mit dem IUCLID-Validierungsassistenten überprüft werden können. Bislang standen die CSRs bei diesen manuellen Prüfungen nicht im Mittelpunkt. Am 23. November 2020 veröffentlichte die ECHA eine Liste von Elementen, die bei der manuellen CSR-Vollständigkeitsprüfung überprüft werden.

Was steht auf der Checkliste der ECHA? Was sind die wichtigsten Fallstricke?

Ein CSR muss eine Expositionsbeurteilung und eine Risikobeschreibung enthalten, wenn ein Stoff gemäß CLP als gefährlich eingestuft ist oder wenn für einen Stoff angegeben wird, dass er die PBT/vPvB-Kriterien erfüllt. Die Identifizierung einer Gefahrenkategorie kreuzt das Kästchen „eingestuft als gefährlich gemäß CLP“ an und ist daher ausreichend, um eine Expositions- und Risikobewertung auszulösen. Der Umfang dieser Expositions- und Risikobewertung hängt jedoch immer noch von mehreren Faktoren ab, z. B. von der Verfügbarkeit von PNECs oder DNELs. Ein Stoff, der z. B. als brennbare Flüssigkeit eingestuft ist und für den PNECs verfügbar sind, erfordert eine quantitative Bewertung der Umweltexposition und eine Risikobeschreibung. Dies wird oft „vergessen“. Ein weiterer Fallstrick ist, dass die Risiken für Menschen, die über die Umwelt exponiert sind, nicht bewertet werden, während die Registrierungstonnage > 1000 tpa beträgt (oder > 100 tpa, falls der Stoff als STOT RE 1 oder CMR eingestuft ist).

Beachten Sie außerdem, dass, sofern der CSR nicht vom federführenden Registranten im Namen der Mitregistranten eingereicht wird, jeder Mitregistrant für seinen eigenen CSR verantwortlich ist und daher einer manuellen Vollständigkeitsprüfung unterzogen werden kann. Stellen Sie sicher, dass Ihr Stoffsicherheitsbericht tatsächlich eine quantitative Risikobewertung enthält, wenn dies erforderlich ist, dass er alle im Registrierungsdossier gemeldeten Verwendungen abdeckt (vollständige Konsistenz ist wichtig!) und dass jedes beitragende Szenario Folgendes enthält: Verwendungsbedingungen, Expositionsabschätzungen und Risikobeschreibungskennzahlen für alle relevanten Wege oder Umweltbereiche (Wasser, Luft, Boden).

Weitere Informationen zur manuellen Überprüfung durch die ECHA finden Sie unter folgendem Link:

Echa Europa manual completeness check PDF document

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Gepostet von Laetitia Six
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